×
Titelbild
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Foto 4
Foto 5
Foto 6
Foto 7
Foto 8
Foto 9
Foto 10
Foto 11
Foto 12
Foto 13
Foto 14
Foto 15
Foto 16
Foto 17
Foto 18
Foto 19
Foto 20
Foto 21
Foto 22
Foto 23
Foto 24
Foto 25
Foto 26
Foto 27
Foto 28
Foto 29
Lageplan
Foto 30
Foto 31
Foto 32

Landwirtschaftliche Gewerbepacht Fasiswald in Hägendorf (SO)

Preis auf Anfrage

Fasiswald 1, Hägendorf

Beschreibung

Wünschen Sie sich eine neue Herausforderung mit langfristiger Perspektive, welche abwechslungsreich und interessant ist? Dann haben wir genau das Richtige für Sie und zwar ein einzigartiger Kontrast zwischen Idylle und Action!

Ausgangslage

Die Schweizerische Eidgenossenschaft, Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS, vertreten durch armasuisse Immobilien ist Eigentümerin des landwirtschaftlichen Gewerbes «Fasiswald» in der Gemeinde Hägendorf SO. Besser bekannt ist die Gegend als Schiessplatz «Spittelberg». Für den Pachtantritt per 1. Mai 2027 wird eine engagierte und zuverlässige Persönlichkeit gesucht.

Landwirtschaftsbetrieb

Der Hof «Fasiswald» ist ein Grünlandbetrieb mit angrenzender Sömmerung.

Der Betrieb umfasst mit der aktuellen Bewirtschaftung rund 3 Standardarbeitskräfte (SAK) und wurde bis anhin als Milchwirtschaftsbetrieb geführt. Die Milchwirtschaft soll vollständig aufgegeben oder nur in einem reduzierten Umfang weiterbetrieben werden. Gesucht werden Konzepte, welche zur betrieblichen Umgebung passen.

Landwirtschaftsland (LN)

Der Landwirtschaftsbetrieb umfasst rund 37 Hektaren landwirtschaftliche Nutzflächen, welche voll arrondiert sind. Die Flächen liegen überwiegend in der Bergzone 1 und in der Klimazone C5-6. Die Hanglagen setzen sich wie folgt zusammen:

  • 871 Aren bis 18% Neigung (flach)
  • 1967 Aren 18 – 35 % Neigung (befahrbar)
  • 606 Aren 35 –50 % Neigung
  • 291 Aren über 50 % Neigung

Fläche im Sommerungsgebiet (keine LN)

Der Landwirtschaftsbetrieb verfügt über Flächen im Sömmerungsgebiet, welche direkt angrenzend an die eigene landwirtschaftliche Nutzfläche liegen. Die zu bewirtschaftende Fläche im Sömmerungsgebiet beträgt rund 15 ha und bietet eine Futterangebot für ca. 30 Normalstösse. Die Flächenausscheidung und die neue Verfügung des Normalbesatzes sind pendent und sollen im Verlauf des neuen Verpachtungsprozesses geklärt werden.

Gebäude und Infrastruktur

  • Schönes Wohnhaus mit einer Wohnung für die Pächterfamilie und separaten Lehrlingszimmern
  • Bei Bedarf kann die Wohnfläche in zwei Wohnungen aufgeteilt werden, zwei Küchen sind vorhanden (im EG und im OG)
  • Holzheizung mit Stückgut (0.5 m Spelten)
  • Anbindestall für Milchkühe und Aufzuchtrinder für maximal 38 Tiere, plus Liegebereich für Kälber, je nach Konzept der künftigen Pächterschaft, soll der Stall einfach aber zweckmässig umgebaut werden
  • Weidestall oder einfacher Laufstall für Jungvieh auf Spaltenböden in einem separaten Gebäude
  • Heuraum (ca. 1’000 m3) mit Belüftung und Teleskopverteiler, kein Heukran vorhanden, Strohlager
  • Ein Hochsilo mit 150 m3 (Baujahr 2024)
  • Ein Fahrsilo mit 300 m3 (Baujahr 1998)
  • Jauchegrube (280 m3 plus 520 m3 plus 80 m3) mit Rührwerk und Mistplatte mit Mistkran
  • Remise mit Lagerräumen im OG (Baujahr 1988)
  • Jaucheausbringung durch Bodenleitungen und Verschlauchung
  • Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung vorhanden
  • Häusliche Abwasser fliessen in die Jauchegrube

Inventar

Für eine sachgerechte Bewirtschaftung ist ein umfassendes Inventar notwendig. Ein Teil des Maschineninventars und der Vorräte kann vom Vorpächter bei Pachtantritt erworben werden. Für diese Finanzierung sollte mit einem Kostenumfang von CHF 180’000.- gerechnet werden. Mit der aktuellen Betriebsgrösse kann eine Starthilfe bei der landwirtschaftlichen Kreditkasse beantragt werden. Dies gilt jedoch nur für Personen unter 35 Jahre, zudem muss für den Erhalt der Starthilfe, die Tragbarkeit und die Grundpfandsicherstellung nachgewiesen werden können.

Das gesamte Inventar ist im Eigentum des bisherigen Pächters. Über die definitive Übernahme des Inventars verhandeln die neue Pächterschaft und der bisherige Pächter bilateral und ohne Mitwirkung der Verpächterin.

Bewirtschaftungseinschränkungen und Auflagen infolge militärischer Nutzungen

Der Schiessplatz Spittelberg ist stark belegt er besteht aus vier Bereichen, wobei nur der Bereich «Fasiswald» die Bewirtschaftung tangiert (siehe Plan Auflagen in der Beilage). Die Schiessübungen und Schiesszeiten auf den Plätzen werden jeweils öffentlich publiziert. Ein Beispiel einer Schiessanzeige finden Sie ebenfalls in der Beilage. Der Schiessplatz liegt vorwiegend in Sömmerungsgebiet und tangiert die landwirtschaftlichen Nutzflächen kaum. Die Beweidung der Sömmerungsfläche hingegen ist stark eingeschränkt. Der Schiesslärm ist auf der ganzen Liegenschaft gut hörbar.

Weitere Bewirtschaftungsauflagen sind im Plan „Auflagen Natur und Landschaft“ sowie in der dazugehörenden Tabelle ersichtlich. Die Auflagen und Bewirtschaftungseinschränkungen werden in der Festlegung des Pachtzinses entsprechend berücksichtigt.

Angebot nebst der Infrastruktur

Eine zukunftsträchtige Gewerbepacht an schöner Lage mit Raum für neue Ideen. Ein fairer Pachtzins wird garantiert. Die erste Mindestpachtdauer beträgt 9 Jahre.

Ihr Profil

  • Landwirt/in EFZ (wünschenswert mit zusätzlicher Ausbildung)
  • Mindestens 3 Jahre landwirtschaftliche Praxis
  • Selbstständigkeit, Offenheit, Flexibilität

Bewerbung, Vorgaben, Fristen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich am besten gleich heute. Hier geht es direkt zur Bewerbung.

Vorgaben an die Bewerbung

  • Bitte bewerben Sie sich online, indem Sie unseren Fragenkatalog beantworten
  • Zusätzliche Eingabe eines Grobkonzepts auf maximal zwei Seiten (Motivation, Ausgangslage, Bewirtschaftungsideen, Inventar, offene Fragen)
  • Die sachgerechte Bewirtschaftung des Hofes und der Sömmerungsflächen wird vorausgesetzt.
  • Die Bewerbenden sind bereit die militärischen Auflagen zu akzeptieren.

Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden.

Der definitive Vergabeentscheid wird durch die armasuisse getroffen. Die Besichtigungen für die ausgewählten Bewerbenden sind im Juli und August 2026 geplant. Aus Rücksicht auf die aktuelle Pächterschaft bitten wir Sie, auf unangekündigte Besuche der Liegenschaft zu verzichten und auch keine Telefonanrufe an die bisherige Pächterschaft zu tätigen.

Sämtliche Angaben der Bewerber und Bewerberinnen werden vertraulich behandelt und dienen ausschliesslich der Beurteilung und Auswertung im Rahmen der vorliegenden Pachtausschreibung.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Raphael Amrein von Plattform Terra gerne zur Verfügung:

info@plattformterra.ch oder 041 925 66 08

Auswahlverfahren – informativ zu Ihrer Orientierung

Das Ausschreibungs- und Auswahlverfahren wird in drei Schritte gegliedert.

1. Bewerbung für Besichtigung gemäss Vorgaben oben (Frist bis 30. Juni 2026)

2. Besichtigung und anschliessend erweiterte Bewerbung für Pachtantritt

3. Interviews und definitive Wahl der neuen Pächterschaft (Ziel bis Ende September 2026)

5 bis maximal 10 Bewerbende werden zur Besichtigung eingeladen. Nach der Besichtigung werden detaillierte Unterlagen zur Verfügung gestellt und offene Fragen beantwortet. Danach erhalten die weiterhin interessierten Personen die Möglichkeit ihr detailliertes Betriebskonzept zu unterbreiten.

Folgende Informationen sind bei Schritt 2 einzureichen:

  • Angaben über geplante Betriebszweige
  • Angaben über geplante Tierhaltung
  • Erwarteter Arbeitsanfall, Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation
  • Investitions- & Finanzierungsplan
  • Straf- und Betreibungsregisterauszug
  • Referenzen

Lage

Die Liegenschaft Fasiswald liegt auf 720 m ü. M. am Jurasüdfuss, nördlich und oberhalb der Gemeinde Hägendorf mit etwas mehr als 5’000 Einwohnern. Fasiswald liegt unterhalb der Bölcheflue im Solothurner Jura.

Die Gemeinde Hägendorf, rund 5 km westlich von Olten gelegen, ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Sie befindet sich an der alten Hauptstrasse von Olten via Oensingen nach Solothurn, etwa 15 Autominuten vom Verkehrsknotenpunkt Olten entfernt. Das Zentrum der Gemeinde liegt rund 4.5 km entfernt, verbunden durch die Fasiswaldstrasse. Der nächstgelegene Autobahnanschluss ist mit einer Fahrdistanz von 8 km erreichbar (Egerkingen). Hägendorf ist mit einem eigenen Bahnhof an das Bahnnetz angeschlossen.

Aus der früher stark landwirtschaftlich geprägten Gemeinde haben sich dank der guten Verkehrsanbindung grössere Gewerbe- und Industriezonen entwickelt; auch der Dienstleistungssektor ist heute stark vertreten. Nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Lage hat sich Hägendorf zudem zu einer beliebten Wohngemeinde für viele Erwerbstätige der Region entwickelt.

Distanzen

 
Autobahn
4.2 km
-
-
-
Primarschule
2.76 km
46'
46'
9'
Geschäfte
2.99 km
51'
51'
8'
Restaurants
663 m
29'
29'
11'

Kontaktformular

fakultativ